NOTICE: NONE OF THIS IS REAL. EVERYTHING CONTAINED WITHIN THIS DOMAIN IS STRICTLY FICTIONAL AND AN ARTISTIC REPRESENTATION. HINWEIS: NICHTS HIERVON IST REAL. ALLES IN DIESER DOMÄNE IST AUSSCHLIESSLICH FIKTIV UND EINE KÜNSTLERISCHE DARSTELLUNG.
By interacting with this terminal and entering the Active Surveillance Program database, you explicitly acknowledge and agree to the following terms of deployment: Durch die Interaktion mit diesem Terminal und das Betreten der Datenbank des aktiven Überwachungsprogramms erkennen Sie die folgenden Einsatzbedingungen ausdrücklich an und stimmen ihnen zu:
ASP (Active Surveillance Program) is an ongoing digital art project inspired by the feeling of being watched. The project began from a personal experience that accompanies me whenever I move through public space. Walking through a metro station, standing on an escalator, waiting on a platform, crossing a corridor at university, ordinary situations can become uncomfortable when attention is directed toward you. Sometimes that attention is real, sometimes it is imagined, but the feeling remains the same. ASP is an attempt to give form to that experience.
ASP (Aktives Überwachungsprogramm) ist ein fortlaufendes digitales Kunstprojekt, das von dem Gefühl inspiriert ist, beobachtet zu werden. Das Projekt entstand aus einer persönlichen Erfahrung, die mich begleitet, wann immer ich mich durch den öffentlichen Raum bewege. Der Weg durch eine U-Bahn-Station, das Stehen auf einer Rolltreppe, das Warten an einem Bahnsteig, das Durchqueren eines Flurs an der Universität, alltägliche Situationen können unangenehm werden, wenn die Aufmerksamkeit auf einen gerichtet ist. Manchmal ist diese Aufmerksamkeit real, manchmal ist sie eingebildet, aber das Gefühl bleibt dasselbe. ASP ist ein Versuch, dieser Erfahrung Form zu geben.
The work takes the shape of a fragmented surveillance archive. Through a series of static camera viewpoints, viewers encounter empty public spaces interrupted by the occasional appearance of a recurring figure. Most of the time nothing happens. The environments remain still, quiet, and uneventful. Yet the possibility that something might happen creates a constant sense of anticipation.
Die Arbeit nimmt die Form eines fragmentierten Überwachungsarchivs an. Durch eine Reihe statischer Kameraperspektiven begegnen Betrachter leeren öffentlichen Räumen, die durch das gelegentliche Auftauchen einer wiederkehrenden Figur unterbrochen werden. Meistens passiert nichts. Die Umgebungen bleiben still, ruhig und ereignislos. Doch die Möglichkeit, dass etwas passieren könnte, erzeugt ein ständiges Gefühl der Vorahnung.
The project is less interested in surveillance technology itself than in the imagination of surveillance. It explores how observation is constructed in the mind, how a glance from a stranger, a camera mounted on a wall, or the simple awareness of being visible can transform an ordinary environment into a space of tension. The cameras become stand-ins for an internal state rather than representations of real monitoring systems.
Das Projekt ist weniger an der Überwachungstechnologie selbst interessiert als an der Vorstellung von Überwachung. Es untersucht, wie Beobachtung im Kopf konstruiert wird, wie ein Blick von einem Fremden, eine an einer Wand montierte Kamera oder das bloße Bewusstsein, sichtbar zu sein, eine gewöhnliche Umgebung in einen Raum der Spannung verwandeln kann. Die Kameras werden zu Stellvertretern für einen inneren Zustand und nicht zu Darstellungen echter Überwachungssysteme.
A recurring subject moves through these spaces. Their identity remains uncertain and their presence is never fully explained. Sometimes they appear distant, sometimes the system seems to focus on them more closely. Occasionally the boundary between observer and observed begins to collapse. The subject appears aware of the camera's existence, creating moments where the viewer is no longer simply watching, but feels watched in return.
Ein wiederkehrendes Subjekt bewegt sich durch diese Räume. Seine Identität bleibt ungewiss und seine Anwesenheit wird nie vollständig erklärt. Manchmal erscheint es distanziert, manchmal scheint das System sich stärker darauf zu fokussieren. Gelegentlich beginnt die Grenze zwischen Beobachter und Beobachtetem zu verschwimmen. Das Subjekt scheint sich der Existenz der Kamera bewusst zu sein, was Momente schafft, in denen der Betrachter nicht mehr nur zusieht, sondern das Gefühl hat, im Gegenzug beobachtet zu werden.
Each entry is catalogued through a coded system, giving the impression of an archive that is continuously recording and classifying events. These codes do not tell a story. Instead, they suggest a larger structure operating beyond the viewer's understanding, reinforcing the sensation that every appearance has already been noticed, recorded, and stored.
Jeder Eintrag wird durch ein codiertes System katalogisiert, was den Eindruck eines Archivs erweckt, das kontinuierlich Ereignisse aufzeichnet und klassifiziert. Diese Codes erzählen keine Geschichte. Stattdessen deuten sie auf eine größere Struktur hin, die jenseits des Verständnisses des Betrachters operiert und das Gefühl verstärkt, dass jedes Erscheinen bereits bemerkt, aufgezeichnet und gespeichert wurde.
The project exists somewhere between documentation and fiction. The footage is artificially generated, yet the emotions that motivate it are not. Rather than recreating reality, ASP reconstructs a psychological landscape, one shaped by self-consciousness, visibility, anticipation, and the persistent feeling that someone might be looking.
Das Projekt existiert irgendwo zwischen Dokumentation und Fiktion. Das Filmmaterial ist künstlich generiert, doch die Emotionen, die es motivieren, sind es nicht. Anstatt die Realität nachzubilden, rekonstruiert ASP eine psychologische Landschaft, die von Selbstbewusstsein, Sichtbarkeit, Vorahnung und dem anhaltenden Gefühl geprägt ist, dass jemand zusehen könnte.
At its core, ASP is an attempt to translate a private discomfort into a shared experience. By inviting viewers into a system of prolonged observation, empty spaces, and uncertain attention, the work asks them to inhabit, even briefly, the uneasy space between watching and being watched.
Im Kern ist ASP ein Versuch, ein privates Unbehagen in eine gemeinsame Erfahrung zu übersetzen. Indem die Arbeit die Betrachter in ein System längerer Beobachtung, leerer Räume und ungewisser Aufmerksamkeit einlädt, bittet sie sie, den unbehaglichen Raum zwischen Beobachten und Beobachtetwerden, wenn auch nur kurz, zu bewohnen.